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Zwei Orte - eine Gemeinde

Herzlich willkommen, wir freuen uns, dass Sie unsere Internetseite besuchen und laden Sie ein, unsere Gemeinde kennenzulernen. Wir liegen im Rhein-Main-Gebiet inmitten von Feldern und Weinbergen aber in unmittelbarer Nähe der Städte Wiesbaden und Mainz. Auf dieser Internetseite finden Sie umfangreiche Informationen über unser Gemeindeleben.

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Ab dem 17. Mai 2020 feiern wir wieder öffentliche Gottesdienste.

Die Gottesdienstzeiten sind unverändert:
Wicker 9:30 Uhr, Massenheim 10:30 Uhr.
Beide Kirchen werden jeweils ein halbe Stunde vorher geöffnet.
Leider müssen wir die Anzahl der Plätze deutlich reduzieren.
Die Sicherheitsverordnungen entnehmen Sie bitte der beigefügten Übersicht.

Trotz aller Einschränkungen:

Wir freuen uns auf Sie und auf Euch!

Der Kirchenvorstand

Aufgrund der aktuellen Situation und zum Schutz für Sie und uns ist das Gemeindebüro bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen.

Telefonisch sind wir für Sie erreichbar! Tel. 06145 - 4666

Bleiben Sie gesund und vielen Dank für Ihr Verständnis !

In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an: Pfarrer Christoph Müller Tel. 06145 - 971465

Wie wird es weitergehen? :

Ob wir im Mai wieder Gottesdienste feiern können, wissen wir noch nicht; klärende Gespräche zwischen Kirchenleitung und Landesregierung laufen.

Auf jeden Fall werden unsere Zusammenkünfte eine ungewohnte Form haben: Abstände sind einzuhalten, die Besucherzahl muss also irgendwie gesteuert werden, Plätze werden markiert werden, Abendmahlfeiern können wohl nicht stattfinden. Müssen wir Masken tragen? Dürfen wir singen? Alles ist offen.

Ich möchte Sie ausdrücklich ermutigen, sich davon nicht abschrecken zu lassen, sich also auf das Ungewohnte einzulassen. Besser das als gar nichts! Irgendwie müssen wir wieder beginnen, um nach und nach in den Normalzustand zurückzukehren.

> Die Konfirmationen sind in den September verschoben.
> Einige Traugottesdienste gar in das nächste Jahr.
> Für die Jubiläumskonfirmation, die am Palmsonntag ausfiel, suchen wir noch nach einem neuen Termin – aber noch in diesem Jahr.
> Der Konfirmandenunterricht für den neuen Jahrgang kann hoffentlich Ende Mai/ Anfang Juni beginnen.
> Für alle Veranstaltungen im Gemeindehaus gilt das Gleiche wie für die Gottesdienste: hoffentlich bald wieder möglich, aber nur mit Vorsichtsmaßnahmen.
> Das diesjährige Gemeindefest wird wohl leider entfallen.
Noch ist vieles nicht sicher und wir haben uns nach dem Erlaubten und Verbotenen zu richten.

Hoffen wir das Beste und beten dafür!

Pfarrer Christoph Müller

In der Mitte des Jahres

Jetzt, da die Tageslichtdauer ihren Höhepunkt erreicht, merken wir vielleicht, was in den vergangenen Monaten (!) gefehlt hat: die Feste der ersten Jahreshälfte wurden anders als vertraut (Ostern), oder gar nicht erlebt (Konfirmation). Für viele war und ist die Situation eine große Herausforderung – auch was das persönliche Leben betrifft.

Einer Krise folgt fast immer, laut oder leiser, eine Bestandaufnahme des Bisherigen, eines Bisherigen, das sich entsprechend als brüchig erwies. Vermeintliche Selbstverständlichkeiten gerieten ins Wanken. Das ist eine verstörende Erfahrung, aber mithin auch eine heilsame, aus der wir Menschen gestärkt hervorgehen können.

Dazu lohnt es sich, den Blick auf jenen Gottesboten zu richten, der Jesus voranging: Johannes der Täufer. Sein Gedenktag ist der 24. Juni, die Mitte des Jahres, sechs Monate vor dem Fest der Geburt Christi. Und den Ruf dessen, dem er sich an Bedeutung unterordnete, nahm Johannes vorweg: Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!“ Wer aus diesen Worten Weltuntergangsszenarien heraushört, liegt falsch. Nicht der Untergang der Welt wird verkündet, sondern deren unbedingte Abhängigkeit von der Wahrheit und der Wirklichkeit Gottes. Und tatsächlich, wer sich das vor Augen führt, wird irgendwann gewahr, wie vorläufig, zerbrechlich, begrenzt und manchmal auch unwesentlich das ist, worauf wir unser Leben leichtsinnig gründen. Das kann sich schneller als bodenlos erweisen, als wir es uns (davor) vorstellen konnten.

Der Täufer will uns keine Angst machen, er lenkt uns vielmehr dahin, wo unser wirklicher Halt ist in dieser unsicheren Welt und was uns erwartet – aber vor allem, wer unsere Mitte ist und wie wir darin leben können und dürfen.

Ich wünsche Ihnen gesegnete Tage und Wochen des Sommers.

Pfarrer Christoph Müller

... aus dem aktuellen Gemeindebrief

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