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Die Kindertagesstätte

Aus der KiTa „Spatzenscheune“

Herausforderung Covid 19

Noch Anfang März ging es in der KiTa sehr lebhaft zu. Die Gruppen waren voll und einige Termine zur Eingewöhnung neuer Kinder vereinbart. Doch dann - von einem Tag auf den anderen - mussten unsere Türen geschlossen werden und wir alle zu Hause bleiben.

Corona war greifbar nah geworden und nahm einen großen Platz in unser aller Leben ein. Wir, die ErzieherInnen, hatten keine Möglichkeit mehr mit den Kindern zu sprechen oder die Umstände zu erklären. Jeder blieb erst einmal alleine, mit seinen Gedanken und der Frage wie es weiter geht.

Kurz darauf wurde eine Notbetreuungsgruppe eingerichtet, und wir sind mit einem Kind in die Betreuung gestartet. Im Laufe der nächsten Wochen füllte sich diese Gruppe mit weiteren Kindern. Doch nicht nur die Kinderzahl wurde stark reduziert, sondern auch das Team. Einige gehören zur Risikogruppe und durften somit nicht mehr arbeiten.

In dieser turbulenten Zeit mussten wir uns auch noch von einer Kollegin verabschieden: Frau Jessica Brucker wechselte in eine andere Einrichtung. Weder das Team noch die Kinder konnten sich angemessen verabschieden. Wir bedauern dies sehr.

Wir fühlten uns im Team auseinandergerissen. Uns fehlte der Austausch. Kurze Infos gingen auf unterschiedlichsten Wegen hin und her. Ein für uns sehr unbefriedigender Zustand.
Bei all dem Durcheinander war es uns wichtig, den Kontakt zu den Kindern aufrecht zu halten. Zu signalisieren „Hallo Ihr Lieben! Auch wenn unsere Türen verschlossen bleiben und ihr nicht in die KiTa dürft, wir sind für Euch da und es geht uns gut. Wir sehen uns wieder!“

Unser Wunsch war es, den Kindern die Sicherheit und Geborgenheit der KiTa ins Kinderzimmer zu bringen. Motiviert machte sich jeder im Team Gedanken und zusehends wurden wir kreativer. Wir nutzten die neuen Medien und brauchten die Unterstützung der Elternvertreter zur Weiterleitung unserer Nachrichten. Wir haben Videos aufgenommen, in denen wir Geschichten vorlasen oder Bilderbücher betrachteten. Den Geburtstagskindern sangen wir per Videobotschaft ein Ständchen. Wir verteilten Bastelangebote und gaben sie als „Hausaufgabe“ auf. Unsere Kinder beteiligten sich begeistert daran und unser Briefkasten füllte sich täglich. Im Innenhof standen drei große Plastikkisten, in denen die Kinder ihre Bastelmaterialien, die Briefe oder Lern- und Arbeitsblätter vorfanden. Dies wurde unser Postweg für einige Monate.

An Ostern fanden die Kinder die Ostergeschichte in Bildern an der Glaswand im Durchgang zum Innenhof. Für jedes Kind lag ein Osterkörbchen in einer der eben erwähnten Kisten. Auch für den Muttertag hatten wir uns etwas einfallen lassen und die Väter mit ins Boot geholt. Gemeinsam hatten sie mit ihren Kindern das vorbereitete Bastelangebot abgeholt, um daraus ein Perlenarmband zu zaubern.

Am Zaun des KiTa-Außengeländes entstand ein Sachbuch für alle. Fleißig wurwurde gemalt, laminiert und aufgehängt. Die Fenster der KiTa wurden mit verschiedenen Bastelarbeiten der Kinder gestaltet. Der Kontakt zu den Kindern war spürbar und verbreitete Freude. Die Kinder waren jederzeit präsent, obwohl sie zu Hause waren.

Seit über einer Woche sind die Türen der KiTa deutlich offener und die Räume werden mit Leben und Lachen gefüllt. Neben der Notbetreuungsgruppe gibt es die „Regenwürmchen“, die „Wald- und Wiesengruppe“ und den Treff der „Schlauen Füchse“.

Auch wenn wir noch viele Regeln einhalten und uns die Räume sowie das Außengelände zeitlich teilen müssen, ist es schön zu sehen wie froh die Kinder darüber sind wieder in der KiTa zu sein. Von Berührungsängsten, Unsicherheit oder Entfremdung uns ErzieherInnen gegenüber keine Spur.

So zeigen uns die Kinder, dass wir alles richtig gemacht haben!

Freuen dürfen wir uns auch noch über eine Spende der Taunus-Sparkasse in Höhe von 200,00 EUR. Sie wurde ermöglicht durch den Verkauf von selbstgebackenen Plätzchen von Frau Carla Becht, Frau Heide Ewald-Böhm und Frau Ursula Kern (ehemalige Vorstandsmitglieder des Hausfrauenverein Massenheim). Wir sagen herzlichen Dank dafür !

Andrea Weiske
Team der KiTa „Spatzenscheune“.

Neuer Betriebsvertrag für die KiTa

Seit Januar 2020 ist ein neuer Betriebsvertrag für unsere Kindertagestätte „Spatzenscheune" in Kraft.

Der bisher gültige Betriebsvertrag zwischen der Stadt Hochheim und der Kirchengemeinde Massenheim-Wicker stammte aus dem Jahre 2002. Inzwischen waren Nachträge, Ergänzungen und Anhänge hinzugekommen. Auch mussten nach dem alten Vertragswerk bei gewissen Vorgängen, wie z. B. Erweiterung der Essenskapazitäten oder Personaleinstellungen für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), Anträge gestellt und Genehmigungen eingeholt werden. Es war dringend erforderlich, alles in einem neuen Vertrag zu bündeln.

In diesem Vertrag finden nun auch Neuerungen Berücksichtigung: Die neue Kindertagesstättenverordnung (KiTaVO) der Kirche und das neue Hessische Kinder- und Jugendhilfegesetzbuch (HKJGB). Das erst kürzlich eingeführte zentrale Online-Anmeldeverfahren der Stadt (WebKita) konnte ebenso wie die Aufgabenverteilung und Kostenübernahme zwischen Stadt und Kirchengemeinde festgeschrieben werden.

Der neue Vertrag - für den die Beteiligten ca. 3 Jahre in Verhandlungen standen - ist sehr transparent sowie bedarfs- und zukunftsorientiert. Die Verhandlungen fanden in vertrauensvoller und partnerschaftlicher Atmosphäre statt.

Aus der KiTa „Spatzenscheune"

Die KiTa sagt „Vielen Dank" und „Auf Wiedersehen"


Der Weihnachtsbaum ist längst verschwunden. Auch das neue Jahr ist schon ein paar Wochen alt. Es wird also höchste Zeit, Ihnen Neuigkeiten aus der Spatzenscheune mitzuteilen. Für die Kinder der „Spatzenscheune" ist das Jahr 2019 am 20. Dezember mit unserem alljährlichen Weihnachtsgottesdienst besinnlich ausgeklungen. Unsere Vorschulkinder haben das Krippenspiel dieses Mal aus Sicht der Hirten aufgeführt. Es war sehr schön anzusehen, und allen hat es gut gefallen.

Trotzdem endete das Jahr 2019 nicht nur mit einem lachenden, sondern auch mit einem weinenden Auge. Herr KarlHeinz Diels, der mehr als 10 Jahre Vorsitzender des Personal- und Kindergartenausschusses im Kirchenvorstand war, hat seinen Vorsitz zum Ende 2019 offiziell niedergelegt. Am 18. Dezember fand im kleinen internen Kreis eine Verabschiedung statt, um „Auf Wiedersehen" und vor allem „Danke für Alles" zu sagen.

Das gesamte Team der „Spatzenscheune" möchte sich auch auf diesem Weg recht herzlich bei Herrn Diels für die jahrelange Arbeit, seinen unermüdlichen Einsatz und das große Engagement bedanken. Er war immer mit Herzblut dabei, hat sich für die KiTa eingesetzt und ganz Vieles erreicht!

Aber es gab zum Ende des alten bzw. Anfang des neuen Jahres für die KiTa auch mehrere angenehme und erfreuliche Überraschungen: Dank einer Spende über 700 EUR vom Gutsausschank Kahl konnten endlich zwei neue Fahrzeuge für unsere Kinder angeschafft werden. Anlässlich des Anbringens der Erntekrone in Massenheim wurde durch Initiative und Unterstützung der Familien Klaus Becht, Manfred Kern, Markus Reinheimer und Mario Tadic ein Betrag von 200 EUR gesammelt und gespendet. Von der Mainzer Volksbank waren wir zu einem Nikolausempfang eingeladen, bei dem wir, neben weiteren KiTas, einen Spendenscheck über 1.000 EUR in Empfang nehmen durften. Und last but noch least erhielten wir von den „Schlossgeistern" den Betrag von 651,50 EUR aus dem Erlös des Weihnachtsmär(kt)chen am Massemer Schloss und den dort aufgestellten Spendenboxen.

Das Team und die Kinder der „Spatzenscheune" sagen allen Spendern „Vielen Dank". Es gibt auch schon zwei Ideen, wie die Gelder evtl. verwendet werden sollen: Ein Trampolin und ein Holzpferd für den Außenbereich würden den Kindern sicher viel Freude bereiten. Zum Schluss möchten wir natürlich nicht versäumen, Sie schon heute auf zwei Termine hinzuweisen: Unseren KiTa-Ostergottesdienst am 9. April um 11 Uhr und unser diesjähriges Sommerfest am 5. Juni. Nähere Informationen hierzu folgen noch. Es wäre schön, wenn wir Sie dort begrüßen dürften.

Das Team der KiTa „Spatzenscheune"

Die "Spatzenscheune" im Bild